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"Alumni für Alumni - Berufsperspektiven international" an der TU Dresden, 06. – 12. Oktober 2008

In den kommenden Jahren ist unsere Wirtschaft und Gesellschaft im zunehmenden Maß den Folgen des demographischen Wandels ausgesetzt. Bereits 2010, so die Schätzung des Berichtes der Expertenkommission „Demographischer Wandel in Sachsen“, wird die Zahl der Berufseinsteiger die Zahl der Berufsaustritte in Sachsen nicht mehr kompensieren können. Immer weniger Schüler aus dem In- und Ausland entscheiden sich für ein Hochschulstudium. Immer mehr Graduierte sächsischer Hochschulen kehren Sachsen nach ihrem Studium den Rücken und stehen somit nicht mehr als potentielle Fach- und Führungskräfte in Wirtschaft, Forschung und Politik zur Verfügung. Regionale Unternehmen sind immer stärker dem globalen Wettbewerb ausgesetzt, der ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit verlangt. Um die dafür notwendige innovative Kraft zu entwickeln und international wettbewerbsfähig zu bleiben, ist die Ausbildung und Beschäftigung hochqualifizierter Fach- und Führungskräfte mehr denn je eine der wichtigsten Herausforderungen für die sächsischen Hochschulen und Unternehmen.

 

Innovative Projekte und effiziente Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen werden in Zukunft verstärkt notwendig sein, um diesem Trend entgegenzuwirken. Genau diesem Thema widmete sich das Projekt der TU Dresden „Alumni für Alumni – Berufsperspektiven international“. Im Rahmen eines einwöchigen Seminar- und Veranstaltungsprogramms trafen sich vom 06. bis 12. Oktober Alumni der TU Dresden aus Spanien, Tschechien, Österreich, Bulgarien, Polen, Ungarn, Zypern und der Schweiz, um gemeinsam mit Vertretern aus der Industrie, Forschung und Politik und mit Professoren und Studierenden der TU Dresden in den Dialog zu treten. Dabei standen Themen rund um die Karriereplanung und Entwicklung sowie zur Zusammenarbeit und Kooperation in Projekten und Netzwerken im Vordergrund.

 

Höhepunkte der „Alumni-Woche“ sind alle öffentlich zugänglichen Veranstaltungen am 10. Oktober:

  • Das moderiertes Forum KONTAKTinternational bot für die ausländischen Alumni und für alle Interessierten vielfältige Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Anbahnung von Kooperationen. Hier konnten gleich gesinnte Geschäfts- und Projektpartner schnell und ohne bürokratische Hürden auf sich aufmerksam machen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich sowohl persönlich und als auch ihre Unternehmen, Projekte und Projektideen durch Kurzvorträge und Stände vorzustellen.
  • Einen besonderen Höhepunkt der „Alumni-Woche“ bildete das „World Cafe - Erfolgreich im globalen Dorf!“ und die abschließende Podiumsdiskussion. Im gemeinsamen Dialog wurden sächsische Unternehmer, Vertreter deutscher und ausländischer Wirtschaftsverbände, Studierende, Alumni, Wissenschaftler und Nachwuchsforscher die Merkmale der Globalisierung und die Auswirkungen dieser Entwicklung auf den zukünftigen Arbeitsmarkt diskutiert. Hierbei standen vor allem drei Fragen im Fokus:
  1. Woran erkennen wir bereits heute die Auswirkungen der Entwicklung hin zum globalen Dorf?
  2. Was macht in Zukunft Arbeitnehmer für Arbeitgeber und Arbeitgeber für Arbeitnehmer attraktiv?
  3. Wie können wir uns schon heute auf die Anforderungen von morgen vorbereiten?

Der Dialogprozess wurd im Format eines World Café geführt. Es ist ein einfacher und wirkungsvoller Dialogprozess für Gruppen unterschiedlichster Größe, um gesellschaftliche und persönliche Fragen zu erkunden und kollektives Wissen und Kreativität in seiner Vielfalt zu nutzen.

 

  • Die übereinstimmenden und kontroversen Ergebnisse des World Café wurden abschließend in einer Podiumsdiskussion mit namhaften Vertretern aus Sachsens Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kontrovers noch einmal aufgegriffen und diskutiert.


Die Alumni-Woche wurde im Rahmen des Programms "Alumni-Plus" des Deutschen Akademischen Austausch Dienst gefördert.

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Die Veranstaltungen am 10. Oktober 2008 wurden freundlich unterstützt durch


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