Erasmus+ Auslandspraktikum außerhalb der Europäischen Union

Über Mobilität zwischen europäischen Partnerländer hinaus, fördert Erasmus+ International Credit Mobility (Erasmus+ ICM) auch den Austausch mit Partnerländern.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den am wenigsten entwickelten Ländern und benachteiligten Studierenden mit schwachen sozioökonomischen Ausgangsbedingungen oder besonderen Bedürfnissen.
Auf den folgenden Seiten können Sie sich über vorhandene Stipendienmittel, Förderkriterien, zentrale und dezentrale Ausschreibung und Prozesse im Projekt informieren.

Dezentrale Ausschreibung über die Hochschulen und deren Zielländer


Im Projekt 2018-2021 wurde folgenden sächsischen Hochschulen finanzielle Mittel zur Nutzung durch spezifische Bereichs- oder Fakultätspartnerschaften bewilligt:

  • BA Sachsen (für die Länder China, Russland, Ukraine, USA)
  • Hochschule Mittweida (für Neuseeland)
  • Hochschule für Telekommunikation Leipzig (für die Länder China, Irak, Kamerun, Russland, Ukraine)
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (für Japan)
  • Technische Universität Dresden (Länderübersicht)

Im Projekt 2019-2022 wurde folgenden sächsischen Hochschulen finanzielle Mittel zur Nutzung durch spezifische Bereichs- oder Fakultätspartnerschaften bewilligt:

  • FH Dresden (für die Länder Guatemala, Indonesien, Iran, Jordanien, Thailand)
  • Internationale Schule Sachsen (als aufnehmende Einrichtung: China)
  • Technische Universität Dresden (Länderübersicht)

Für das Projekt 2020-2022 wurden folgende Erasmus+ ICM Mittel/ Zero-Grant-Zielländer bewilligt:

  • BA Sachsen (Zero-Grant: China, Indien, Russland, USA)
  • FH Dresden (Zero-Grant: China, Indonesien)
  • Hochschule Mittweida (Belarus, Zero-Grant: Kanada, Neuseeland, Russland, Ukraine, USA)
  • Hochschule für Telekommunikation Leipzig (Irak, Kamerun, Zero-Grant: Russland)
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (Zero-Grant: Taiwan)
  • Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Zero-Grant: Japan)
  • Internationale Schule Sachsen (Zero-Grant: China)
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg (Zero-Grant: Kanada)
  • Technische Universität Dresden (Länderübersicht)

Diese Mittel werden auf den Seiten der jeweiligen Hochschulen (International Offices, Fakultäten/ Bereiche) für Studierende der jeweiligen Hochschulen/ Fakultäten dezentral ausgeschrieben. Bitte beachten Sie darum entsprechende zusätzliche Förderkriterien und Bewerbungsmodi, die das hier vorgestellte zentrale Management ergänzen.

Darüber hinaus finden Sie im Folgenden Informationen zu Stipendien, die LEOSACHSEN unter den alle Studierenden der am sächsischen Konsortium Erasmus+ Praktika teilnehmenden Hochschulen ausschreibt bzw. die übergreifend für alle Stipendiaten gelten werden.

Konsortiumsweit ausgeschriebene Länder


Sie können sich auch für die dezentral ausgeschriebenen Länder bei uns bewerben. Wir prüfen dann unsere finanziellen Möglichkeiten zur Unterstützung Ihres Vorhabens und bieten Ihnen ggf. einen Zero-Grant-Vertrag an.

  • Äthiopien, Ägypten, Angola, Australien, Brasilien, Belarus, Chile, China, Ghana, Guatemala, Hongkong, Indien, Indonesien, Israel, Japan, Jordanien, Kamerun, Kanada, Kenia, Kosovo, Neuseeland, Russland, Südkorea, Thailand, Taiwan, Ukraine, USA, Vietnam

Förderbare Aufenthalte

Gefördert werden, vorbehaltlich finanzieller Mittel im Projekt oder als Zero-Grant-Aufenthalte, Praktika mit einer Dauer zwischen 2-6 Monaten.

Die Praktika dürfen in Hochschul-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ebenso stattfinden wie in öffentlichen und privaten Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen z.B. Nichtregierungsorganisationen oder Stiftungen, öffentlichen Einrichtungen und Sozialpartner bzw. sonstige Vertreter des Arbeitmarktes (Handelskammern, Handwerks- oder Berufsverbände, Gewerkschaften).

Regionale Einschränkung der Förderfähigkeit

  • In folgende Länder dürfen ausschließlich PhD-Studierende und Personal gefördert werden:
    Angola, Äthiopien, Brasilien, Chile, China, Ghana, Guatemala, Indonesien, Kamerun, Kenia, Mexiko, Südafrika, Thailand, Vietnam
  • In folgendes Land darf ausschließlich Personal gefördert werden:
    Irak
  • In der Ukraine sind Einrichtungen auf der durch Russland annektierten Krim nicht förderfähig.

Erasmus+ Hinweise zur Corona-Pandemie


Die Nationale Agentur beim DAAD hat umfassende Hinweise für Studierende bereitgestellt, zu allen Fragen, die die internationale Mobilität und die Corona Pandemie betreffen. Auf unseren Seiten beziehen wir uns an den geeigneten Stellen auf die dort gegebenen Hinweise.

Förderbedingungen

  • Sie müssen die Ausschreibungszeiten einhalten und sich vor Beginn des Praktikums bewerben.
  • Sie müssen während der gesamten Praktikumsdauer an einer teilnehmenden Hochschule immatrikuliert sein.
  • Die Erasmus+ Förderung kann frühestens im 3. Fachsemester gewährt werden. Regionale Einschränkungen des Fördermittelgebers müssen eingehalten werden.
  • Es muss einen inhaltlichen Bezug des Praktikums zum Studium geben.
  • Das Praktikum muss in einem förderfähigen und hier ausgeschriebenen Praktikumsland stattfinden.
  • Die Dauer des Praktikums beträgt mindestens 2 Monate.
  • Praktika so genannter Returnees (Heimkehrer: internationale Studierende, die für ein Erasmus+ Praktikum in ihr Herkunftsland zurückkehren) sind von der Förderung ausgeschossen.
  • Abschlussarbeiten können mit einem Erasmus+ Stipendium gefördert werden, insofern die Arbeits-/ Projektaufgaben einem Praktikum entsprechen und eine Supervision und Evaluierung vor Ort gewährleistet werden.
  • Das Erasmus+ Praktikum muss als Vollzeitpraktikum durchgeführt werden (mindestens 35 Wochenstunden).
  • Für das Erasmus+ Praktikum muss ein ausreichender Versicherungsschutz vorliegen.
  • Jede Nichteinhaltung der Regelungen des Erasmus+ Vertrages für das Praktikum kann dazu führen, dass das Erasmus+ Stipendium gekürzt oder aberkannt wird.
    Dies bezieht sich auf:

    •     Verkürzungen bzw. Abbruch des Praktikums auf unter 2 Monate,
    •     Änderungen der vereinbarten Praktikumsinhalte und Arbeitsaufgaben.
  • Verlängerungsanträge müssen spätestens einen Monat vor Inkrafttreten der Änderung schriftlich beim LEONARDO-BÜRO SACHSEN eingegangen sein.

Förderfähige teilnehmende Einrichtungen

Studierendenmobilität zu Praktikumszwecken:
Die entsendende Organisation muss

  • eine Hochschuleinrichtung mit einer Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) sein oder
  • sie muss eine von zuständigen Behörden anerkannte Hochschuleinrichtung des Partnerlandes sein, die vor dem Beginn der Mobilitätsaktivitäten interinstitutionelle Vereinbarungen mit ihren Partnern im Programmland geschlossen hat.

Als aufnehmende Organisationen kommen in Betracht:
auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend tätige Organisationen. Beispiele:

  • öffentliche oder private kleine, mittlere oder große Unternehmen (einschließlich gemeinwirtschaftlicher Unternehmen),
  • lokale, regionale oder nationale öffentliche Stellen,
  • ein Sozialpartner oder ein sonstiger Vertreter des Arbeitsmarkts (u. a. Handelskammern, Handwerks- oder Berufsverbände und Gewerkschaften),
  • Forschungseinrichtungen,
  • Stiftungen,
  • Schulen/ Institute/ Bildungszentren (vom Vorschulbereich über die Sekundarstufe II einschließlich Einrichtungen bis zur Berufs- und der Erwachsenenbildung),
  • gemeinnützige Organisationen, Verbände, NGOs,
  • Laufbahnberatungs-, Berufsberatungs- und Informationsstellen,
  • Hochschuleinrichtungen aus einem Partnerland, die keinen Restriktionen unterliegen.

Studierendenmobilität zu Lernzwecken:

  • Alle teilnehmenden (sowohl entsendenden als auch aufnehmenden) Organisationen aus den Programmländern müssen Hochschuleinrichtungen mit einer Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) sein.
  • Alle Organisationen aus den Partnerländern müssen Hochschuleinrichtungen sein, die von einer zuständigen Behörde anerkannt und mit ihren Partnern aus den Programmländern vor Beginn der Mobilitätsaktivität interinstitutionelle Vereinbarungen unterzeichnet haben. Sie dürfen keinen vom Fördermittelgeber vorgegebenen Restriktionen unterliegen.

Förderfähige Teilnehmer

  • (PhD)Studierende, die in einer der teilnehmenden sächsischen Hochschuleinrichtung immatrikuliert sind und ein Fach studieren, das mit einem anerkannten akademischen Grad oder einer anderen anerkannten Qualifikation der Tertiärstufe (bis hin zur Promotion) abgeschlossen wird.
  • Studierende können frühestens im zweiten Jahr eines Hochschulstudiums Finanzhilfe erhalten und müssen auf die länderspezifischen Einschränkungen achten.
  • Absolventen werden über dieses Programm nicht gefördert.

Zielländer

Studierende müssen ihre Mobilitätsaktivitäten in einem Partnerland durchführen, das weder das Land der entsendenden Einrichtung noch ihr Wohnsitzland ist.

Förderfähige Länder sind aktuell:
Angola, Äthiopien, Australien, Belarus, Chile, China, Ghana, Guatemala, Honkong, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Israel, Japan, Jordanien, Kamerun, Kanada, Kenia, Kosovo, Neuseeland, Russland, Südkorea, Thailand, Ukraine, USA, Vietnam.
Ausschließlich Zero-Grant-Länder sind:
Ägypten, Brasilien, Indien, Japan, Kanada, Marokko, Mexiko, Neuseeland, Russland, Südafrika, Südkorea, Taiwan.

Dauer der Aktivität

  • Praktika: min 2 bis max 6 Monate
  • Studienzeiten: min 3 bis max 6 Monate

Förderhöhe

  • Die aus dem Erasmus+ Bereich innerhalb Europas bekannte anteilige Zero-Grant-Förderung findet außerhalb Europas keine Anwendung. Darum kann Mobilität entweder finanziell gefördert werden oder ausschließlich Zero-Grant Mobilität sein.
  • Im Falle einer finanziellen Förderung des Aufenthaltes werden Reisekosten gestaffelt nach Distanz gewährt. Zur Vorabberechnung der Entfernung können Sie den Distanzrechner verwenden.
  • Darüber hinaus kann ein monatliches Stipendium von 700 EUR für Praktika in Partnerländern gewährt werden.
  • Diese Mittel dürfen über andere Quellen, die nicht EU-Mittel sind, aufgestockt werden. (bspw. Auslandsbafög, Bildungskredit, Stiftungsgelder…)

Sinnhaftigkeit von Zero-Grant-Verträgen

Innerhalb der Europäischen Union ist Erasmus+ Studierendenmobilität mittlerweile bekannt und wird durch zahlreiche internationale Abkommen zur Erleichterung des innereuropäischen Austauschs flankiert.
Außerhalb Europas wurden viele dieser erleichternden Strukturen noch nicht aufgebaut.
Ein Erasmus+ Zero-Grant-Vertrag sichert die Qualität Ihres Aufenthaltes auf verschiedenen Ebenen ab:

  • Auftreten des Erasmus+ Praktikanten als zur entsendenden Einrichtung gehörig anstatt einer Individualmobilität die für die aufnehmende Einrichtung nur schwer einschätzbar ist. Damit kann die Bereitschaft zur Aufnahme des Praktikums steigen.
  • Sicherung der Qualität des Praktikums, weil neben den Arbeitsaufgaben auch Mentoring und Monitoring sowie die Evaluation des Praktikums im Vertrag festgelegt werden
  • Erleichterung der Visumsakquisition durch die Anerkennung des Praktikums als zum Studium gehörig
  • Erleichterung der Anerkennung des Praktikums durch festgelegte Erasmus+ Prozesse

Auswahlkriterien

  • Formale Kriterien
  • Zugehörigkeit zu teilnehmender Fakultät/ Hochschule
  • Akademische Leistung
  • Sprachkenntnisse in der Landes- oder Arbeitssprache
  • Gesellschaftliches Engagement
  • Übereinstimmung der Praktikumsziele mit den förderbaren Zielstellungen des Erasmus+ Programms

Das Projekt fördert in besonderem Maße:

  • Studierende mit sozial benachteiligtem sozio-ökonomischem Hintergrund (z.B. Migration, Flüchtlingsstatus, Asylsuchende)
  • Studierende mit einem Grad der Behinderung ab 50
  • Praktika, deren inhaltlicher Fokus auf „Digital Skills“ liegt

Digital Skills:

  • Digitales Marketing (Social Media Management, Web-Analyse)
  • Digitales graphisches, mechanisches oder architektonisches Design
  • Entwicklung von digitalen Anwendungen, Gestaltung von Websites
  • Installation, Wartung und Verwaltung von IT-Systemen
  • Cyber-Sicherheit
  • Auswertung von Daten
  • Programmierung und Training von Robotern und künstlicher Intelligenz

Ggf. definieren die einzelnen Partnerschaften zusätzliche Auswahlkriterien für die Ihren Bereichen zugeordneten Mittel.

Unterstützung bei besonderem Bedarf


Eine Person mit besonderen Bedürfnissen ist ein potenzieller Teilnehmer, der wegen seinen individuellen physischen, psychischen oder gesundheitlichen Lage ohne zusätzliche finanzielle Förderung nicht in der Lage wäre, an einem Projekt oder an einer Mobilitätsaktivität teilzunehmen.

Hochschuleinrichtungen, die Studierende mit besonderen Bedürfnissen ausgewählt haben, können bei der Nationalen Agentur zusätzliche Mittel zur Deckung der durch die Beteiligung dieser Personen an den Mobilitätsaktivitäten entstehenden zusätzlichen Kosten beantragen.

Für Personen mit besonderen Bedürfnissen aufgrund einer Behinderung ab einem GdB 50 (nachzuweisen) kann die bewilligte Unterstützung daher auch über den genannten individuellen Zuschüssen liegen.

Hierzu muss ein individueller Antrag LEOSACHSENs an die NA DAAD gestellt werden, der unter regionalem Finanzierungsvorbehalt, gewährt werden kann.

Der Antrag ist mindestens 2 Monate vor der Mobilität zu stellen. Bitte kontaktieren Sie hierzu nebenstehende Verantwortliche.

Durch die Unterzeichnung der Erasmus-Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verpflichten sich Hochschuleinrichtungen, einen gleichberechtigten Zugang und Chancengleichheit für alle Teilnehmer zu gewährleisten. Daher können Studierende mit besonderen Bedürfnissen die Unterstützung nutzen, die die aufnehmende Organisation ihren lokalen Studierenden und Mitarbeitern anbietet.

Corona-Pandemie und internationales Praktikum

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie ergeben sich für Studierende viele Fragen rund um die geplante oder aktuelle Mobilität in ein fremdes Land.
Die Nationale Agentur beim DAAD hat eine FAQ-Liste zusammengestellt, um allgemeine Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen geben zu können.
Ganz individuell können wir unseren Projektteilnehmer*innen folgende mögliche Unterstützungsleistungen zur Risiko-Minderung von Kosten im Ernstfall an die Hand geben:

Generell verlaufen Planung und Vorbereitung eines internationalen Praktikums auch weiterhin nach den von uns hier dargestellten Standards. Die Entwicklung der Idee und die Praktikumsplatzsuche werden ähnlich verlaufen wie vor dem pandemiebedingten Schließen der Grenzen. Die Sars-Covid-19 Pandemie zwingt Sie aber bei der Vorbereitung Ihres internationalen Praktikum verschiedene zusätzliche Faktoren kurzfristig vor Ausreise zu bedenken. Unsere Informationen hier basieren auf den FAQ für Studierende der NA DAAD:

  • Bestehen Reisewarnungen für das Land/ die Region? Informieren Sie sich hierzu beim Auswärtigen Amt. Hat das Zielland selbst insgesamt oder für spezifische Regionen die Grenzen geschlossen? Informationen darüber erhalten Sie über die ständige Vertretung dieses Landes in Deutschland oder die entsprechende Visum-ausstellende Behörde.
    Das finanzielle Risiko liegt nicht auf Ihrer Seite, wenn Sie frühzeitig planen: Sofern bereits ein von allen Parteien unterschriebenes Grant-Agreement vorliegt, kann der Nicht-Antritt einer Mobilität unter force majeure abgerechnet werden.
  • Müssen Sie Quarantäne-Zeiträume einplanen?
    Quarantäne-Zeiträume im Gastland können zum Förderzeitraum gezählt werden, sodass Ihnen eine finanzielle Förderung (gilt nicht für Zero-Grant-Verträge) auch für diesen Zeitraum gewährt werden kann. Die NA DAAD empfiehlt, sich über Möglichkeiten zu informieren, durch einen negativen Covid19-Test die Quarantäne-Zeiten zu vermeiden.
  • Besteht die Möglichkeit, Ihr Praktikum vorerst virtuell zu beginnen oder weiterzuführen? Besprechen Sie dies mit Ihrem zukünftigen Praktikumsgeber.
    Für die virtuelle Phase vom Heimatland aus würde keine finanzielle Unterstützung gewährt und die Phase zählt nicht zum Erasmus+ Kontingent. Finanzielle Unterstützung würde vom ersten Tag der Ausreise an gewährt werden.
    Wird das virtuelle Arbeiten im Gastland notwendig, sind diese virtuellen Mobilitätsphasen im Gastland regulär finanziell förderfähig und zählen zum Erasmus+ Kontingent.
  • Werden ggf. notwendige, virtuelle Arbeitsphasen an der Heimathochschule anerkannt?
    Bitte klären Sie dies individuell mit Ihrem jeweiligen Prüfungsamt.

Die WHO stellt eine Pandemie-Übersicht zur Verfügung, auf der Sie die Betroffenheit weltweit einsehen können. Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, setzten Sie das in Relation zur medizinischen Grundversorgung im gewählten Zielland. Bleiben Sie gesund!

Ihre Praktikumsförderung für ein Praktikum in einem unserer internationalen Partnerländer beantragen Sie bitte hier.
Internationale PraktikantInnen aus unseren Partnerländern beantragen ihre Erasmus+ ICM Förderung bitte hier.

Schon gelesen? In unserem Bereich „Bevor es losgeht“ informieren wir Sie über viele kleine aber wichtige Dinge, die man bei der Vorbereitung auf das Auslandspraktikums bedenken sollte.

Versicherungsbedingungen

Mit einem Erasmus+ Mobilitätszuschuss ist kein Versicherungsschutz verbunden. Weder die EU KOM noch die NA DAAD haften für Schäden, die aus Krankheit, Tod, Unfall, Verletzung von Personen, Verlust oder Beschädigung von Sachen im Zusammenhang mit Erasmus+ Aus-landsaufenthalten entstehen.
Folgende Versicherungen sollten gegeben sein:

  • ggf. Reiseversicherung (einschließlich Rückführung aus dem Ausland)
  • Haftpflichtversicherung (ggf. Berufs- und Privathaftpflicht)
  • Versicherung für Unfälle und schwere Erkrankungen (einschließlich Voll- oder Teilarbeits-unfähigkeit)
  • Lebensversicherung (einschließlich Rückführung aus dem Ausland)

Für Praktika/Praxisaufenthalte ist der Abschluss einer Unfallversicherung für Schäden, die der Begünstigte am Arbeitsplatz erleidet, und einer Haftpflichtversicherung für Schäden, die der Begünstigte am Arbeitsplatz verursacht, verpflichtend.
Versicherungskosten können durch den Teilnehmer aus dem Mobilitätszuschuss finanziert werden.
Für alle Teilnehmer am Erasmus+ Programm besteht die Möglichkeit, in die Gruppenversicherung des DAAD aufgenommen zu werden, die einen umfassenden Versicherungsschutz bietet. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der Adresse www.daad.de/versicherung.

Länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise

Bitte beachten Sie bei der Vorbereitung der Mobilität auch die länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Allen Reisenden wird empfohlen sich zur Einbeziehung in die Maßnahmen der Krisenvorsorge und -reaktion des Auswärtigen Amtes in der elektronischen Erfassung des Auswärtigen Amtes zu registrieren. (Elefand)

Rechte und Pflichten im Praktikum

Das Erasmus+ Programm informiert in seiner Charta für Studierende ausführlich über die aus den Förderverträgen erwachsenden Rechte und Pflichten.

Umgang mit Änderungen zum bestehenden Erasmus+ Vertrag

Über Änderungen im Praktikum, die nicht mit der Corona-Pandemie in Zusammenhang stehen, wie die geplante Verlängerung oder Verkürzung oder die umfangreiche Änderung fachlicher Inhalte informieren Sie LEOSACHSEN einen Monat VOR Eintritt der Änderung schriftlich. Formlos per Email ist ausreichend.

Im Fall von pandemie-bedingten Änderungen beachten Sie bitte Folgendes:

    1. Notwendigkeit zwischenzeitlicher virtueller Arbeitsphasen
      Überdenken Sie Ihre aktuelle Sicherheit im Gastland und tragen Sie sich, falls noch nicht geschehen, in die Elefand-Liste des Auswärtigen Amtes ein.
      Informieren Sie sich, falls noch nicht geschehen zur möglichen Anrechnung dieser Phasen auf Ihre geplanten ECTS-Punkte.
    2. Abbruch
      Im Fall von abgebrochener Mobilität im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie greifen bei Vorhandensein unterschriebener Vertragsunterlagen die Force Majeur Regelungen.
      Vorgehen:
      1. Information Ihrer Partnerhochschule(n)/ Betreuer/ aufnehmenden Einrichtung
      2. Regelung aller notwendigen Maßnahmen zur Rückreise vor Ort: Umbuchung der Reise, Kündigung des Mietverhältnisses
        – Aufheben aller Nachweise für diesbezüglich entstehende Kosten
      3. Information LEOSACHSENS per Email
      4. Einreichen folgender Unterlagen:
        1. unterschriebene Vertragsteile: Grant Agreement im Original, Learning Agreement als Scan-Version, ggf. Verlängerungsvertrag im Original
        2. Aufenthaltsbestätigung durch Ihren Betreuer vor Ort über den tatsächlich durchgeführten Praktikumszeitraum
        3. Nachweise der entstandenen Reise- und ggf. Umbuchungskosten
        4. Mietvertrag im Original, wenn Sie Kosten geltend machen möchten, die Ihnen durch die vorzeitige Rückreise entstanden sind.
        5. Übersicht der entstandenen Kosten an LEOSACHSEN schicken

Rückreise oder Rückholung

Viele Studierenden haben sich entschieden, im Gastland zu bleiben und ihr Praktikums ggf. im Home Office weiter durchzuführen. Diesen Studierenden raten wir weiterhin, sich in die Elefand Liste  (elektronische Erfassung von Deutschen im Ausland) des Auswärtigen Amtes einzutragen.

Studierende, deren Praktikumszeit ausläuft, die aber aufgrund der Einschränkungen im Reiseverkehr nicht selbständig zurückkehren können, sollten sich in die aktuelle Liste zu den geplanten Rückholaktionen im Zusammenhang mit Sars-Covid-19 des Auswärtigen Amtes eintragen.

Bitte denken Sie daran, sich nach Rückreise aus diesen Listen wieder auszutragen, das erleichtert den Verantwortlichen die weitere Arbeit.


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Abschlussunterlagen

Nach dem Abschluss des Praktikums müssen LEOSACHSEN folgende Unterlagen vorliegen:

  • Grant Agreement im Original (komplett unterzeichnet im Original)
  • Learning Agreement DURING THE MOBILITY (komplett unterzeichnet als Scan oder Kopie)
  • ggf. Original des unterzeichneten Änderungsvertrages
  • Immatrikulationsbescheinigung(en) für den gesamten Praktikumszeitraum
  • Learning Agreement AFTER THE MOBILITY oder qualifiziertes Praktikumszeugnis (unterzeichnet und gestempelt als Scan oder Kopie)
  • Nachweis der Anerkennung Ihrer im Ausland erbrachten Leistungen
  • EU-Survey (online ausgefüllt und hochgeladen)
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