Menschen mit Beeinträchtigung - Barrierefrei ins Ausland

Ihre gesundheitliche Beeinträchtigung soll keine Behinderung für das Vorhaben eines Auslandsaufenthaltes darstellen. Beachten Sie bei Ihrer Organisation bestimme Faktoren, wie beispielsweise eine barrierefreie Unterkunft sowie ein barrierefreier Arbeitsplatz und informieren Sie sich an verschiedenen Stellen zu finanzieller Förderung.

Finanzierung

Für die Finanzierung kann zum Beispiel das Erasmus+ Programm genutzt werden, welches Sonderfördermittel für anfallende Mehrkosten bereitstellt. Die Sonderfördermittel von Erasmus+ beantragen Sie an Ihrer Heimathochschule bzw. im LEONARDO-BÜRO SACHSEN.
Zu Mehrkosten zählen beispielsweise An- und Abreise, eine barrierefreie Unterkunft, eine zusätzliche Unterkunft für eine notwendige Assistenz, Hilfen am Praktikumsplatz vor Ort und medizinische Betreuungsleistungen.

Diese Sonderförderung können Sie bei einem Grad der Behinderung von mindestens 30 (ab dem Projekt 2018 zur Beantragung des einfachen Zuschusses) bzw. 50 (zur Beantragung eines Langantrages) beantragen.

Medizinische Vorkehrung

Treffen Sie rechtzeitig alle notwendigen medizinischen Vorkehrungen. Informationen für eine Auslandsreise mit chronischer Erkrankung/ Behinderung finden Sie auf den Seiten des Tropeninstituts. Zudem erhalten Sie dort ein Verzeichnis der Hilfsdienste und Behindertenverbände sowie eine schriftliche oder telefonische Reiseberatung.

Weitere Ratgeber & Netzwerke

Weitere Informationen für einen Auslandsaufenthalt mit Behinderung finden Sie auch auf folgenden Seiten:

Sie finden auch in zahlreichen Netzwerken hilfreiche Tipps: Beispielsweise ist The Link Network ein Netzwerk aus Organisationen, Bildungseinrichtungen, Experten, Studierenden und weiteren Interessierten, die sich für die volle Inklusion von Studierenden mit Behinderung in der höheren Bildung einsetzen. Zudem liefert die European Agency nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education.